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Ein Baby ist etwas Besonderes und bringt Freude und Glück.

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Meist stellt sich im täglichen Miteinander schon bald eine gewisse Routine ein.

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Doch gerade in den ersten Lebenswochen gibt es oft auch Situationen, in denen sich Eltern unsicher und

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überfordert fühlen.

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Also, die kritischen Momente waren einfach, wenn nach 3, 4 Stunden immer noch keine Ruhe eingekehrt ist und

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sie immer kurz einnickert und eigentlich wieder schreiend aufgewacht ist.

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Sie musste immer in den Schlaf getragen werden. Sie hat fast immer geschrieen und ist nicht leise geworden.

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Das war schon erstmal so eine Art Schock.

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Das Schwierigste für mich war vor allen Dingen die Hilflosigkeit und die Ohnmacht und das Gefühl, dass man

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keine Ahnung hat.

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Doch  häufiges und langes Schreien ist in den ersten Lebenswochen nicht ungewöhnlich.

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Babys weinen, weil es ihre ganz normale Ausdrucksmöglichkeit ist, um zu sagen, mir geht es nicht gut, ich

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brauche Hilfe.

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Wichtig ist für Eltern zu wissen, dass Babys nie schreien oder weinen, weil sie böse sind, weil sie die

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Eltern nicht mögen oder ablehnen, das können Babys überhaupt gar nicht.

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Und keiner ist daran schuld. Weder das Baby kann etwas dafür, noch die Eltern können etwas dafür, dass das

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Baby jetzt schreit.

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Babys haben Hunger oder Durst, sind übermüdet, sind gereizt, haben eine volle Windel, sind nass, es ist

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ihnen zu kalt oder zu warm.

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Doch manchmal lässt sich der Grund nicht finden. Dann bleibt nichts anderes, als da zu sein und auszuhalten.

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Lässt sich ein Baby nicht beruhigen, kann das erschöpfend und nervenaufreibend sein.

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Gefühle wie Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Ärger können entstehen.

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Und dann gibt es oft nur noch EINEN Wunsch: das Baby soll aufhören zu schreien.

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In ihrer Verzweiflung und mitunter auch Wut schütteln manche Eltern ihr Baby.

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Doch das kann massive Folgen haben:

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Ein Schütteltrauma ist eine schwerwiegende Schädigung des Gehirns durch eine gewaltsame Einwirkung, nämlich

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starkes Schütteln. Das Gehirn fliegt in der harten Knochenschale hin und her, wird angeschlagen und in sich

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gestaucht und gezerrt. Dabei kommt es zum Einriss von Blutgefäßen und zu oberflächlichen Hirnblutungen.

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Noch entscheidender ist aber vermutlich, dass es zu zahlreichen Verletzungen von Nervenzellen und

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00:02:38.761 --> 00:02:44.838
Nervenverbindungen führt, zum Absterben von Hirngewebe und zu einem kurzfristigen Atemaussetzer, der zu einem

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Sauerstoffmangel führt. Es kommt durch diese Kräfte zu irreparablen Schädigungen des Gehirns mit der Folge

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00:02:49.899 --> 00:02:53.405
oft lebenslanger Behinderungen oder in Einzelfällen auch zu Todesfällen.

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Doch ein Kontrollverlust lässt sich verhindern. Wenn Sie merken, dass Ihre Belastungsgrenze erreicht ist,

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legen Sie Ihr Kind sicher ab, verlassen Sie kurz den Raum und atmen Sie tief durch.

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Schauen Sie alle paar Minuten nach Ihrem Baby. Wenn nötig, holen Sie sich Unterstützung bei Ihrer Familie

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oder bei Freunden, Ihrer Hebamme oder bei einer Beratungsstelle.

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Normalerweise dauert so eine intensive Schreiphase 3 bis 4 Monate, bei manchen Kindern kann sie auch etwas

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länger dauern. Aber die meisten Kinder hören mit dem 4. Monat auch auf, so intensiv zu schreien.

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00:03:37.321 --> 00:03:43.046
Wenn du die ganze Zeit auf dem Zahnfleisch gehst und auf einmal scheint wirklich, sich was zu tun, das ist ein

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00:03:43.256 --> 00:03:45.241
unbeschreibliches Glücksgefühl.

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Die schönen Phasen, die haben auf sich warten lassen, ein wenig, aber die sind jetzt da und sind umso

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00:03:50.497 --> 00:03:51.778
schöner.

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Einblendung Button: Schütteln Sie niemals Ihr Baby!

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Mehr Informationen zum Thema Schütteltrauma und zu Hilfsangeboten in Ihrer Nähe finden Sie unter

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elternsein.info.

