Krisen bewältigen: Ideen für Familien

Wenn Kinder und Eltern tagsüber gemeinsam zu Hause sind, kann das sehr schön sein. Es kann aber auch sehr anstrengend sein – zum Beispiel durch Corona-Einschränkungen oder in den Ferien. Manchmal helfen schon einfache Sachen, um solche besonderen Zeiten besser zu überstehen. Das NZFH stellt hier Ideen und Tipps vor.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen wir uns weiterhin an Regeln halten. Viele Vorgaben werden nur langsam gelockert. Betreuungszeiten in Kitas und Schulen sind häufig noch stark eingeschränkt und auch in den Ferien sind Kinder und Eltern mehr als sonst zu Hause.

Das wirkt sich auch auf unsere Kinder aus: Sie vermissen ihre Freundinnen und Freunde und suchen Abwechslung. Auch viele Eltern sind zu Hause: um ihre Kinder zu betreuen, im Home-Office zu arbeiten oder weil sie zurzeit keine Arbeit haben.

Mütter und Väter müssen diese ungewohnte Situation weiter mit ihren Kindern meistern.

Um zu Hause besser klarzukommen, helfen oft schon einfache Sachen. Zum Beispiel mit den Kindern gemeinsam neue Dinge erleben und Spaß haben. Das stärkt auch den Zusammenhalt. Oder bewusst zu überlegen: Was brauche ich? Was braucht mein Kind? Wie kann ich die Zeit gut einteilen? Wie schaffe ich es, wieder zuversichtlicher zu sein?

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat dazu viele Ideen und Anregungen für Familien zusammengestellt. Diese sind in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) entstanden.

In den Ideen ist häufig von „Eltern“ die Rede oder von „Familie“. Mit „Familie“ sind hier Erwachsene und Kinder gemeint, die zusammenleben: Das können leibliche Mütter und Väter mit ihren Kindern sein, aber natürlich auch Alleinerziehende, Patch-Work-Familien, Pflege-Eltern mit Kindern oder andere Familienformen.

Die Vorschläge sind in fünf Rubriken gegliedert und werden laufend ergänzt. Sie können hier also immer wieder etwas Neues finden: